Eisensilikat-Produkte im Böschungsbau

Unsere Wasserbausteine sind aufgrund der sehr guten baustoffphysikalischen Eigenschaften geradezu prädestiniert für den Einsatz im Böschungsbau. So bringt die hohe Rohdichte unter Auftrieb große Vorteile gegenüber anderen Baustoffen. Weiterhin spielen die kubische Kornform, die Oberflächenrauhigkeit und die Kornverteilung eine wichtige Rolle für Bauweise und Lagestabilität an Böschungen.

In vielen Fällen können Anforderungen an Strömung, Wellen- und Windbelastung sowie Eisgang durch den Einsatz von Eisensilikat-Gestein technisch und wirtschaftlich optimal erfüllt werden.

Klare Vorteile ergeben sich im Böschungsbau

  • Bei Neubau bzw. Sanierung: Hier sind geringere Deckschichten möglich, die gleichzeitig erhebliche Einsparungen beim Bodenabtrag ergeben können.
  • Bei der Unterhaltung von Wasserstraßen: Hier bringt der Einsatz kleinerer Steine klare Vorteile hinsichtlich Verzahnung, Lagestabilität und Anpassung an das vorhandene Deckwerk.

Einsatzbereiche sind

  • Deckwerke an Böschungen, Buhnen und Leitdämmen
  • Erosionsstabile Abdeckungen an exponierten Unterwasserböschungen
  • Fußsicherungen
  • Überschlagssicherungen an Hochwasserschutzanlagen

Es lohnt sich für jeden Planer, im konkreten Bemessungsfall für alle Parameter eine Gegenüberstellung von Wasserbausteinen aus Eisensilikat-Gestein und anderen Gesteinsarten zur Entscheidungsfindung vorzunehmen.

Beispielrechnung für den Materialbedarf:

Der Einsatz von Eisensilikat-Wasserbausteinen ergibt gegenüber anderen Felsgesteinen mittlerer Rohdichte erhebliche Gewichtsdifferenzen.

Rohdichte für

  • Eisensilikat-Gestein: ~ 3,65 t/m
  • Felsgestein: ~ 2,65 t/m
  • Differenz: ca. 40%

Bei einer Schüttung mit Eisensilikat-Wasserbausteinen ergibt der Einbau eine Differenz unter Auftrieb von ca. 60%.

Dieser technische Vorteil ermöglicht entweder geringere Einbaudicken oder bei vorgegebener Einbaudicke ein höheres Flächengewicht unter Auftrieb. Dabei ist im Einzelfall noch eine Einsparung beim Bodenabtrag zu berücksichtigen.

Grundsätzlich kann der planende Ingenieur beim Einsatz von Eisensilikat-Gestein die Bemessung des Bauwerks mit kleineren Steinsorten und geringeren Einbaudicken vornehmen.

Böschungsneigungen von 1:2 bis 1:1,5 sind möglich. Im Regelfall ist der Einbau als lose Schüttung und ohne Verguss möglich.

Weitergehende Informationen ...

Tabelle Flächengewichte Böschungsbau
Download (29.80 KB)