Eisensilikat-Gestein als Auflast und Sohlensicherung

Größer werdende Schiffe und Strömungsbelastungen verursachen an der Sohle von Häfen, Kanälen, Schleusenbereichen und Flüssen zunehmend Erosionen, die durch die Verwendung von Eisensilikat-Gestein behoben oder auch vermieden werden können.

Durch optimales Mischen einzelner Fraktionen aus Eisensilikat-Gestein wird ein Wasserbaustein-Gemisch für diese Einsätze hergestellt. Einsatzbereiche sind:

1. Sohlensicherungen zur Vermeidung von Kolkbildung

  • vor Kaianlagen
  • in Fährnischen
  • in Schleusenbereichen
  • in Flüssen und Kanälen
  • an Brückenpfeilern

2. Auflast zur Erhöhung des Erdwiderstandes

  • vor Ufereinfassungen und Kaianlagen
  • bei Trogstrecken
  • im Tunnelbau

3. Böschungssicherung/Erosionsstabilisierungen von Abdeckungen

Seit 1975 wurden große Mengen Wasserbaustein-Gemisch aus Eisensilikat für die verschiedenen Problemstellen im gesamten norddeutschen Bereich erfolgreich eingesetzt.

Einmal eingebaut, erfüllt dieses Wasserbaustein-Gemisch seine Aufgabe über Jahrzehnte und trotzt den zunehmend hohen Beanspruchungen. Die Notwendigkeit von Nachbesserung oder Sanierung wird dadurch auf ein absolutes Minimum reduziert.

Technische Daten

Zusammensetzung Wasserbaustein-Gemisch:

  • Brechsand 0/5 mm
  • Splitt 5/22 mm
  • Schotter 22/45 mm
  • Wasserbausteine CP45/125

Die genaue Zusammensetzung kann individuell gemäß Planungsvorgaben umgesetzt werden.

  • Rohdichte ~ 3,65 t/m
  • Schüttgewicht trocken ~ 2,30 t/m
  • Schüttgewicht unter Auftrieb ~ 1,67 t/m

 

Vorteile

  • Hohlraumarmes Gesteinsgemisch
  • Sehr hohes Schüttgewicht unter Auftrieb
  • Kornabgestuftes, filterwirksames Material
  • Hoher innerer Reibungswinkel
  • Flexible Unterwasser-Gesteinslage
  • Einfacher und kostengünstiger einlagiger Einbau
  • Einfache und kostengünstige Nachbesserung
  • Durchrammbarkeit möglich
  • Unproblematischer wirtschaftlicher Ausbau

Weitergehende Informationen ...

Tabelle Flächengewichte Sohlensicherung
Download (30.41 KB)